Gesund abnehmen

Gleich vorneweg: Ohne ausreichende Bewegung und angepasste Ernährung funktioniert es nicht. Gesundes Abnehmen ist immer ein Zusammenspiel aus mehreren Disziplinen. Dabei ist ein entscheidender Faktor die Zeit. Wer auf der Suche nach einer sogenannten Crash-Diät ist, ist hier fehl am Platz.

Nimm dir mindestens vier bis acht Wochen Zeit, um deine Ziele anzugehen. Denk daran: Es dauert im Schnitt 60 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern oder eine neue zu etablieren. Also halte durch und bleib dran.



Den Stoffwechsel verstehen

Bei einer Diät geht es nicht allein darum, wie viel und was du isst. Vor allem geht es darum, wie dein Körper Nahrung aufnimmt und verwertet. Entscheidend dafür ist der Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt. Er ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper und sorgt dafür, dass wir z. B. Fette und Kohlenhydrate in Energie umwandeln. Einfach ausgedrückt versteht man unter dem Stoffwechsel alle biochemischen Vorgänge innerhalb unserer Zellen.

Man unterscheidet hier zwischen dem Kohlenhydratstoffwechsel, dem Eiweißstoffwechsel, dem Fettstoffwechsel und dem Mineralstoffwechsel, je nach dem Stoff, der „verstoffwechselt“ wird. Dabei werden Kohlenhydrate zu Einfachzuckern aufgespalten, Eiweiße zu Aminosäuren abgebaut und Fette zu Gylceriden zerlegt. Beim Mineralstoffwechsel geht es um die Aufnahme und Verwertung von Mengenelementen (z. B. Calcium, Kalium, Natrium oder Magnesium) und Spurenelementen (z. B. Eisen, Zink, Jod, Fluorid etc.). 

Der Stoffwechsel ist bei allen Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Mit einem aktiven Stoffwechsel fällt das Abnehmen leichter; ein weniger aktiver Stoffwechsel begünstigt die Gewichtszunahme. Ob wir über einen aktiven oder weniger aktiven Stoffwechsel verfügen, hängt von vielen Faktoren ab – einige davon, wie z. B. unsere Ernährung und sportliche Aktivitäten, können wir selbst beeinflussen.

Den Stoffwechsel ankurbeln

Wichtig bei jeder Diät ist, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Man spricht hier von einer negativen Kalorienbilanz. Um sie zu erreichen, ist es hilfreich, den eigenen Stoffwechsel anzukurbeln. Das funktioniert am besten mit Bewegung, der richtigen Ernährung und ausreichend Flüssigkeit.

Regelmäßig essen

Lass keine Mahlzeiten aus und versuche, möglichst regelmäßig zu essen. Unser Körper braucht Nährstoffe. Wenn er diese nicht erhält oder über einen längeren Zeitraum Nährstoffe fehlen, fährt er herunter und verlangsamt den Stoffwechsel. Auch unerwünschte Heißhungerattacken können durch unregelmäßige Nahrungsaufnahme ausgelöst werden.

Proteinreiche Ernährung

Um eiweißreiche Lebensmittel zu verstoffwechseln, benötigt unser Körper mehr Energie als beim Fett- oder Kohlenhydratstoffwechsel. Außerdem hält Eiweiß länger satt, weil der Magen länger braucht, es zu verdauen. So beugt es sogar Heißhungerattacken vor.

Kein Zucker

Keine Überraschung: Zucker ist der Feind des Abnehmens. Die Aufnahme süßer Speisen treibt unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe. Daraufhin schüttet unsere Bauchspeicheldrüse Insulin aus, um den Zucker schnell zu verwerten. Dieser Prozess führt wiederum dazu, dass unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration rapide absinken und Heißhungerattacken begünstigt werden.

Kein Alkohol

Alkohol verlangsamt den Stoffwechsel, ist eine echte Kalorienbombe, und der enthaltene Zucker lässt deinen Blutzuckerspiegel steigen. Zudem hemmt er die Fettverbrennung. Kurz gesagt: Lass die Finger vom Alkohol, wenn du abnehmen möchtest. 

Viel trinken

Trinken kurbelt den Stoffwechsel an. Am besten ist es, wenn du gleich morgens nach dem Aufstehen das erste Glas Wasser trinkst und dann über den Tag verteilt mindestens zwei Liter (ungesüßte) Flüssigkeit zu dir nimmst.

 

Mehr Bewegung

In unserem Alltag bewegen wir uns oft zu wenig.  Dabei ist Sport ein guter Weg, den Stoffwechsel auf Touren zu bringen. Wir empfehlen dir einen Mix aus Kraft- und Ausdauertraining – so verbrennst du Fett und baust gleichzeitig Muskeln auf. Das erhöht den Grundumsatz und damit deinen Kalorienverbrauch nachhaltig.

Schüßler-Salze

Auch die Schüßler-Salze Nr. 4, Nr. 8, Nr. 9 und Nr. 10 können unterstützend für den Stoffwechsel sein. Die Buchautorin und Expertin für „Biochemie nach Dr. Schüßler“ Margit Müller-Frahling empfiehlt eine Kur aus vier aufeinander abgestimmten Salzen: Nr. 4, das Salz der Schleimhäute, Nr. 8, das Salz des Flüssigkeitshaushalts, Nr. 9, das Salz der Säure-Basen-Balance, und Nr. 10, das Salz der Ausscheidung. Die Einnahme ist ganz einfach:  täglich sechs Tabletten, die entweder über den Tag verteilt gelutscht oder in Wasser gelöst werden. Es empfiehlt sich, diese Kombination aus den vier Schüßler-Salzen über sechs bis acht Wochen einzunehmen.

Es gibt die bunten Schüßler-Salze von Pflüger in verschiedenen Darreichungsformen, die man unterschiedlich dosieren kann. Bei Fragen kannst du dich auch jederzeit an unsere medizinische Fachberatung wenden. Wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

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Erfolgreich abnehmen ist kein Spaziergang

Wer erfolgreich und nachhaltig abnehmen will, dem sei gesagt, dass sich Gewicht nicht von allein und nicht über Nacht verlieren lässt. Abnehmen ist Arbeit, es dauert lange, ist oft schwierig, und man kämpft viel mit sich selbst. Fiese Heißhungerattacken machen einem das Leben schwer, und sich von eigenen Gewohnheiten zu verabschieden ist bekanntlich auch nicht leicht.

Tipp: Mach dir einen Plan!

Erstelle deinen eigenen, persönlichen Ernährungsplan. Das motiviert und hilft dir, dein Ziel zu erreichen. Gerade was die Vorbereitung von Mahlzeiten angeht, ist eine gute Planung unerlässlich.

Einkaufen mit Liste

Überlege, was du brauchst und was du magst. Erstelle deine persönliche Einkaufsliste und versuche, nur einmal pro Woche einkaufen zu gehen. Denk daran: Niemals hungrig einkaufen gehen! Auch Spontankäufe im Supermarkt sind für viele ein großes Problem. Mit einer guten Einkaufsliste kaufst du nur das, was du wirklich brauchst, und bleibst bei den vielen Verlockungen im Supermarkt eisern.

Vorbereitung ist alles

Gerade im Beruf ist es oft schwierig, sich zwischendurch gesund zu ernähren; da ist Vorbereitung die halbe Miete. Bereite dir abends schon dein gesundes Mittagessen für den nächsten Tag vor – und schon bist du gewappnet gegen die nächste Heißhungerattacke.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Mach deine Diät zusammen mit einer Freundin oder einem Freund. Das motiviert zusätzlich, und du bist mit deinem Kampf gegen die Pfunde nicht allein.

 

Ines, 41:

Als jemand, der die meiste Zeit seines Lebens mit seinem Gewicht zu kämpfen hat, habe ich unzählige Diäten sowie unzählige Stunden Training im Fitnessstudio und auf meinem Fahrrad hinter mir, meist nur mit mäßigem Erfolg. Gründe dafür gibt es sicher viele, die wichtigsten sind aber vermutlich mein langsamer Stoffwechsel und meine Heißhungerattacken. Klar, um abzunehmen, soll man weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. So weit, so gut, habe ich verstanden. Mein Stoffwechsel machte mir da allerdings einen Strich durch die Rechnung, da er sich einfach verlangsamt hat, wenn ich zu wenig Kalorien zu mir genommen habe. Ich wurde dann müde, lethargisch und schlecht gelaunt. Meine Familie, Freunde und Kollegen im Büro konnten mich während einer Diät kaum ertragen und ich kann das auch verstehen. Heute habe ich zum Glück ein ganz anderes Verständnis für meinen Körper und würde im Nachhinein vieles anders machen. Gewichtsmanagement braucht Zeit, muss sich langsam einstellen und braucht feste Gewohnheiten im Alltag, anders geht es nicht. Die meisten Diäten setzen auf eine Mangelernährung, und das führte bei mir dazu, dass meinem Organismus immer etwas gefehlt hatte und ich enorm gestresst war. Stress wiederum begünstigt die Gewichtszunahme und mindert gleichzeitig die Aufnahme von Nährstoffen. Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, dass man viel mehr auf sein eigenes Wohlbefinden achten muss, um seine Kilos erfolgreich in den Griff zu bekommen. Klar, von nichts kommt nichts, daher sind gesunde Ernährung und Bewegung unabdingbar. Aber wir sollten halt auch darauf achten, was wir unserem Körper zumuten und wie wir ihm Energie zukommen lassen. Durch eine Freundin bin ich dann auf die Schüßler-Salze gekommen. Meine Freundin erzählte mir, dass die Schüßler-Salze, wie bisher gedacht, einen Mineralstoffmangel nicht beheben können, sondern vielmehr den Körperzellen dabei helfen, die über die Nahrung zugeführten Mineralstoffe besser aufzunehmen und zu verwerten. Seitdem habe ich gemerkt, dass mir die Schüßler-Salze richtig guttun. Vor allem die Nr. 4, das Salz der Schleimhäute, Nr. 8, das Salz des Flüssigkeitshaushalts, Nr. 9, das Salz der Säure-Basen-Balance, und Nr. 10, das Salz der Ausscheidung, haben mir dabei geholfen, neuen Schwung in mein Leben zu bringen und somit auch in meinen Stoffwechsel. Durch die Kombination aus gesunder Ernährung, mehr Bewegung und den Schüßler-Salzen fühle ich mich heute viel besser, nehme langsam und stetig ab und bin viel aktiver als früher.

Schüßler-Salze von Pflüger

Quellen:

  • Broy, J.: Die Biochemie nach Dr. Schüßler. 4., überarbeitete Auflage, Mediengruppe Oberfranken (Verlag), 2017
  • Wacker, S.: Schüßler-Salze. Die fantastischen 12. Trias, 2012
  • Wacker, S.: In Balance mit Schüßler-Salzen, Georg Thieme Verlag, 2006
  • Margit Müller-Frahling, „Power für den Stoffwechsel“: https://www.mueller-frahling.de/power-fuer-den-stoffwechsel/
  • Müller-Frahling, M. / Kasperzik, B.: Biochemie nach Dr. Schüßler: Grundlagen, Praxis, Antlitzanalyse. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage 2017, Deutscher Apotheker Verlag 
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